Ich bin eine Umweltsau.

3 Sep

Kennt Ihr  das, dass Dinge ausgesprochen werden müssen, um in ihrer ganzen Tragweite erkannt zu werden? Nach meinem letzten Beitrag habe ich mich miserabel gefühlt. Aus den dort genannten, produktspezifischen Gründen. Okay, denkt Ihr jetzt, irgendwo muss auch mal gut sein mit den Prinzipien. An ’nem Pisspott wird die Welt wohl nicht krepieren. Stimmt. Aber er ist exemplarisch für die Art von Ausnahmen, die ich mir eigentlich nicht mehr gestatten wollte, weil sie den Hang zum Inflationären haben.

Also habe ich nochmal recherchiert und bin bei diesem wunderbaren Shop eben auf das hier gestossen:

Ein kompostierbares Töpfchen.  Bei der Produktbeschreibung wird mir schon ganz warm ums Herz:

Dieses schlichte und umweltfreundliche Töpfchen wird aus Ernteabfällen, wie Bambusfaserresten und Spelzen von Reiskörnern, und biologisch abbaubarem Harz gefertigt. Es geizt auch nicht mit ergonomischen Vorzügen, denn das hohe Rückenteil bietet bei Gebrauch komfortablen Halt und der ausladende Spritzschutz leistet höchsten hygienischen Ansprüchen genüge.  Und wird es vom Kind nicht mehr benötigt, kann es im Garten ausgesetzt und bepflanzt werden und sich nach und nach biologisch abbauen – zur Freude von Kind und Umwelt.

Allerdings: Produktionsort China, in einem „spezialisierten Betrieb“. Weder „Fair Trade“ noch „Faire Produktion“. Jetzt will ich’s wissen. Ich werde gleich mal eine Mail aufsetzen und nachfragen. Und das Ding dann ausprobieren. I keep you informed.

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