Shades of Vegan

29 Jan

Es ist soweit, der letzte demetrige Joghurt ist heute verputzt worden & ein Monstereinkauf von StapleFood hat stattgefunden: Ich bin wieder vegan. Und Schnurps auch, zumindest, wenn er bei mir ist. Beim Vatertier machense wasse wolln (also, auf vegetarisch natürlich). Und ich werde mir winzigliche, außerhäusige Ausnahmen gönnen, wenn alles andere bedeutet, mies gelaunt zu werden. Aber Zuhause wird jetzt tierfreundlich gelebt. Und schon bei dem Gedanken gehts mir besser.

Haben  aber auch großes FutterGlück mit dem Kleintier: Schnurps einverleibt sich absolut alles, was er vor die niedliche Nase kriegt (natürlich nicht immer und nicht immer gleichviel, aber im Prinzip) und ich stille noch (Schnurps wird jetzt 23 Monate alt und ist so ein Genussnuckler geworden, beim Einschlafen, nachts mal, wenns ihm zwischendurch nach einem Snack gelüstet und bei MieserLaune).

Nun hat sich da ja ein sonderbarliches Phänomen ereignet. Als da wäre:

cover

Yummie. Auch wenn die Stadt hinter Yummie mal scheiße hässlich aussieht. Da ham sich doch wieder so Marketingfuzzlies eingebildet, der Mensch 2.0 lässt sich nur abholen, wenn er noch bisschen was Urbanes obendruff kriegt. Bloss keine Natur vorne aufm Buch über Von-Pflanzen-Gesund-Leben. Und das Schlimme ist: Wahrscheinlich hamse recht. Herrje, wir haben uns schon sehr weit vom guten Leben entfernt, was?

Nichts desto trotz: Platz 19 bei Amazon!!! Immer noch!  Nur noch getoppt von „Shades of Grey“ (Hey, ich sollte einfach einen feministisch-veganen Porno schreiben- das wärs doch, oder???? Zärtlich näherte er sich ihren von prickelndem Erbeermus glänzend überzogenen Nippeln…), dem wieder auferstandenen Adolf, Dem Bürgerlichen Gesetzbuch (HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ????) , Jamie Oliver und ähnlichen Vorhersehbarkeiten. Und dann das.

Also, ich brüte noch über einer Analyse dieser Tatsache. Wenn sich mein Hirn drumrumgewunden hat, werd‘ ich sie Euch servieren. Solange aber freue ich mich einfach mal. Vegan has gone Mainstream. Das ich das noch erleben darf.

Und deshalb brauche ich Eure Hilfe. Das ist jetzt nicht einer von diesen KannMirJemandMeineKommentareAuffüllenBitte-Aufrufen. Ich meins ernst. Du, Du, und Du, die Ihr das hier lest, bitte beantwortet mir die folgenden drei Fragen kurz & schmerzlos:

  1.  Habt Ihr je mit dem Gedanken gespielt, schwanger und hernach zusammen mit Euren Schnurpsen vegan zu sein, es Euch aber nicht getraut?
  2. Lag das dann am Informationsvakuum, an der gefühlten Umständlichkeit, am sozialen Druck, an ärztlichem Abraten, an Zeitmangel, an Eurem Partner oder an was sonst?
  3. Glaubt Ihr, wenn es Ihr eine wirklich verlässliche Informationsquelle zur Verfügung gehabt hättet, die alle Aspekte veganen Lebens in der Schwangerschaft und mit Kind abdeckt – hätte das Eure Meinung ändern können?

Ich will damit nicht andeuten, es gäbe dererlei nicht – schließlich gibts eine feine, garnicht so kleine Bloglandschaft zum Thema von Tofufamily  über Vegankids bis Vamily und sehr ausführlich, meist erstklassig recherchierte Artikel wie der GesundeMama – Beitrag bei PETA. Es gibt ein paar tolle  englische Bücher, wie dieses mein Lieblingskompendium:

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Oder das in veganen Kreisen fast völlig unbekannte, weil gnadenlos schlecht beworbene „Skinny Bitch“-Kochbuch, ein ungehobener Schatz!

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Aber irgendwie gibts kein schönes, allumfassendes, liebevoll gemachtes, lustiges veganes Einführungsbuch für zukünftige Muttatiere ohne jede Vorbildung zum Thema, die sich nicht bereits in konsumkritischen Dunstkreisen tummeln. Oder habe ich was verpasst? Dann klärt mich bitte, bitte auf! Ansonsten: Vielleicht gibts hier eine literarische Lücke, in die wir unsere veganen V-Weiber-Erfahrung einschleusen könnten????

Ach ja, und ab morgen gibts meine täglichen veganen Kochmanöver akribisch gelistet mit den jeweiligen schnurpsschen Reaktionen darauf. Heute isst er beim Vatetierr und ich löffle Mandelmus. Aber zum Frühstück gabs Orangensojagurt auf geraspeltem Apfel mit gerösteten Zimtmandelplättchen. Fand er supa. Vormittags Cashewkerne mit Cranberries und Mandarinen als Snack. Ihr seht, regional-saisonal is was Anderes. Aber Bullerbü wurde auch nicht an einem Tag gebaut.

Ich harre Eurer Antworten – pleeeeeeeeeeeeeeeease!

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23 Antworten to “Shades of Vegan”

  1. amberlight Januar 29, 2013 um 20:30 #

    Alltag, LEBENSmittel und Co. werden zwar täglich ein bisschen bewusster erlebt und überdacht, aber bis zum veganen Weg ist es bei mir noch ein ganzes Stück. Spontan würde ich antworten – erst der Selbstversuch, dann die Familie, denn was frau nicht vorlebt, kann auch nicht eingefordert werden. Ich schaue aber interessiert über den Tellerand in die vegane Welt …

    • ECObabe Januar 30, 2013 um 00:46 #

      Hach, dankeschön, es gibt Leben da draußen 😉 Das mit dem „einfordern“ ist echt spannend…denn fordere ich etwas illegitim ein von einem Schnurps, der noch gar nicht sprechen, also sich entscheiden kann – oder gebe ich nur meine Werte weiter, wie ich es nun mal als Mutter nicht anders kann?

      • miss viwi Januar 30, 2013 um 08:42 #

        …gratuliere zu der tollen Entscheidung ein möglichst tierleidfreies Leben zu führen…

        …die Weitergabe von Werten passiert sowieso, entscheidend ist WELCHE Werte man weitergibt…besser als ein zeitgemäßer Lebensstil, mit Respekt vor dem Leben und der Umwelt können weitergegebene Werte doch gar nicht sein…

        …alles Gute…
        vegan l♥ve&peace, miss viwi

      • Wortmutter Januar 30, 2013 um 12:42 #

        Dazu möchte ich auch noch was schreiben. Als Mutter triffst Du tagtäglich Entscheidungen für dein Kind. Und wichtig dabei ist dass Du diese nach bestem Wissen und Gewissen triffst. Gibst Du deinem Kind Fleisch triffst Du auch eine Entscheidung. Zwar eine gesellschaftlich anerkanntere, aber vielleicht keine im Sinne deines Kindes. Eine Entscheidung zu treffen die Leidvermeidung, Unweltschutz, kritisches Hinterfragen Murdoch bringt, finde ich sehr wertvoll.

  2. Anne Januar 30, 2013 um 06:45 #

    Ich habe nicht darüber nachgedacht, denke aber schon, dass die Zeit reif für so ein Buch wäre ;-). Was mich ein bisschen abschreckt vom vegan-Gedanken ist genau das, was du schreibst. Es ist schon aufwändig genug, sich einigermaßen abwechslungsreich und lecker zu ernähren, wenn man die Regeln regional, saisonal (was zusammenhängt) und möglichst bio und fair einhalten möchte. Ich schleppe ein schlechtes Gewissen mit mir rum, aber die Alternativen, die es so gibt sind dann meist stark verarbeitete Produkte und eben Import, Import, Import. Also FÜR mich müsste das auf alle Fälle in so einem Buch ein Kriterium sein, denn was nützt das ganze Veganertum, wenn ich mit dieser Art von Konsum wieder auf anderem Wege die Umwelt oder Menschen schädige? Und auch diese ganzen Sojaprodukte sind ja nicht über Zweifel erhaben.

    • ECObabe Februar 1, 2013 um 02:00 #

      Das ist soooo wahr – es ist einfach verdammt schwer, eine SaisonalRegionalDemetrigeVegane-schlimmstenfalls-noch-FAIRTRADIGE-EigenanbauendeRohköstlerischeBiodiversitätige Konsumheilige mit CO2-Schuhgröße 0,8 zu sein. Und dabei noch Spass am Leben zu haben. Hmpf. Ein sehr guter Aspekt, danke Dir dafür – Auch vegan bewegt sich zwischen ethischen Kompromissen, nur eben auf hohem Niveau.

  3. Shiva Januar 30, 2013 um 06:57 #

    1. Nein.
    2. An der gefühlten Umständlichkeit, an absoluter Unkenntnis zum Thema und an eh schon starken gesundheitlichen Essenseinschränkungen. Noch mehr Verbote und Regeln?
    3. Eine verlässliche Informationsquelle könnte meine Meinung durchaus auch jetzt noch ändern. Aber sie müsste mir in meinem näheren Umfeld aktiv vorleben wie´s geht und nicht nur aus Papier bestehen! Dann könnte man sich immer noch die nötigen Bücher dazu besorgen.

    Als Mutter mußt Du nun mal gewissen Entscheidungen für Dein Kind treffen und lebst mit ihm nach Deinen Werten. Ich glaube so lange sie so klein sind ist das den Kindern auch recht Wurscht was auf den Tisch kommt.(Also nicht im Detail aber von der groben Richtung her.) Sie kennen ja noch nichts anderes und vermissen nichts und essen halt das am liebsten was ihnen vertraut ist. Ganz egal ob es nun die vegane Mutter ist oder eine die ausschließlich Fertigprodukte konsumiert. Ich denke ein Stück weit wird das prägent sein aber irgendwann kommt der Zeitpunkt da wird Kind alles genau anderst herum machen und sich durch andere „Futtermaterien“ durchprobieren. Dann müssen wir sie halt lassen und hoffen das sie letztendlich eine akzeptable Lösung für sich finden.
    Am wichtigsten finde ich ihnen vorzuleben den eigenen Kopf zu benutzen und kritisch zu hinterfragen was man isst, konsumiert. Aber wir müssen dann auch damit leben das ihre Entscheidung später vielleicht nicht die unsere sein wird. (Das halte ich sogar für sehr wahrscheinlich.)

    Liebe Grüße Shiva

  4. Unsichtbar Januar 30, 2013 um 08:57 #

    1, ja
    2. ja die ärzte alle, die verwanten manche, aber vorallem hätte ich dann immer selber kochen müssen.
    3. nee, es gibt relativ viel literatur, hab einiges aus den staaten. das problem ist, dass die informationen sich widersprechen, und es deshalb nicht verlässlich wirkt… meine hebamme hat während sie mich betreut hat eine fortbildung zum thema ernährung gemacht und war die einzige die hinterher meinte, dass vegan da kein problem sei. (das hätte vermutlich geholfen, also qualifizierte begleitung und die möglichkeit zur direkten nachfrage)
    4. das skinny bitch kochbuch würde ich kritisch betrachten, im dazugehörigen ratgeber wird frau ununterbrochen beschimpft, nicht gerade angenehm zu lesen (vom unablässigen fatshaming mal abgesehen, ich war vorher schon vegan und hab kein weißmehl gegessen und war trotzdem nicht superskinny aber gesund) außerdem sind echt viele rezepte drin die aus veganem ersatz aus der verpackung bestehen, und hier schlicht schwer zu bekommen sind (vegane hühnerbrühe, schmelzkäse, parmesan, hünchen???) nicht alle von uns leben in der großstadt, oder haben lust ihre zutaten eine woche vorher zu bestellen und der nächste wholefoods ist in london…

  5. Wortmutter Januar 30, 2013 um 12:37 #

    Hey, coole Entscheidung. Beim lesen deines Eintrags hatte ich schon im Kopf Tofufamily zu empfehlen, aber kennst Du ja schon 😉
    Wohnst Du in Berlin? Wir (u.a. auch ein paar der gezeigten Tofufamilien) treffen uns einmal monatlich zum veganen Familienbrunch. Das ist immer sehr schön.

    Zu deinen Fragen
    1. Ich hab schon vor der Schwangerschaft vegan gelebt ein paar Jahre. Es gab da für mich keine Zweifel.
    ….. Ich merke gerade dass die Fragen für mich ja garnicht passen…

    Buchempfehlungen hab ich nicht. Bei der englischen Literatur soll Jack Norris sehr gut sein, außerdem The China Study.

    Ich bin total begeistert WIE sehr Veganismus in der Gesellschaft angekommen ist. Von viel viel Möglichkeit zur Information im Netz, über wirklich gute Bücher, vegane Restaurants und veganem Käse im Edeka, vegane Supermärkte und das Thema Veganismus in irgendwelchen TV Sendungen. Super!

  6. Mandy Januar 30, 2013 um 13:35 #

    Um deine Fragen zu beantworten:
    1. JA
    2. Nein. Ich glaube, es gibt schon ausreichend Informationen da draußen.Problem war eher, dass die Zeit mangelte, sich alles zusammenzusuchen. So eine Umstellung braucht schon Zeit und ich wollte sicher sein, dass mir hinterher nicht Nährstoffe fehlen.
    3. Ja: wenn das schön kompakt und straightforward wäre (überzeugen bräuchte mich keiner mehr) – her damit und losgelegt.

  7. Christiane Januar 31, 2013 um 21:46 #

    Ja vor den Schwangerschaften war ich sehr lange vegetarisch.. ein riesiger Eisenmangel schmiss mich aus der Bahn und schwupp hatte ich das Zeug wieder auf meinem Teller, jetzt aufgeklärter und um viel Austausch reicher, würde ich vieles anders machen.. ja es gibt Aufklärungsbedarf und Antworten sind manchmal schwierig zu bekommen. Und man will ja nur das beste fürs Kind und wenn man dann mit vielen Zusatzprodukten nachhelfen muss, ist das auch nicht toll..
    So ich bin seit einige Monaten wieder vegetarisch/vegan .. außerhalb meiner Wohnung klappt das vegan gar nicht, da selbst meine Mama nicht weiß, das selbst die Butter im Gemüse mir Sorgen bereitet. Naja ich arbeite dran und … ja es hätte meine Meinung geändert, mich gestärkt und mich bewußt gegen tierische Produkte entschieden. Und hätte ich gewußt wie lecker vegan ist, hätte ich nie was anderes gegessen 😉
    Und ja es gibt noch mehr Leben hier…

    Lieben Gruß
    –Christiane

  8. Christiane n°2 Februar 1, 2013 um 22:33 #

    1. Ja, hab´s überlegt und wohl oft auch nichtsdabeiahnend einfach gemacht. Geht im Sommer eh von allein (lecker Garten gibt so viel her!).
    2. Hm, die gesellschaftliche Prägung bremst doch einigen Vegan-Elan ab. Und mit der Angst vor Schaden und Mangel sitzt der Zweifel immer am längeren Hebel. Deshalb habe ich eben ab und an doch Milchprodukte während der Schwangerschaft gegessen. Fleisch jedoch nie. Und mein Eisenwert war immer optimal, ha!
    3. Ein tolles Gesamtwerk mit Erfahrungsberichten und auch Studien und Quellen und natürlich Rezepten hätt ich mir schon gekauft. Und witzisch und so sollte es auch sein und optisch ansprechend (tjaha, die anspruchsvolle Leserin von heute…)

    Aber eigentlich findet wer will auch recht viel im Netz. Mir fehlt nur oft der Austausch mit echten Menschen. So ne Gruppe wie Tofufamily sollte es in jeder großen Kleinstadt geben. (In Dresden anyone?)

    Ich finde auch, dass ein kleiner Mensch wie mein Sohnemann diese Entscheidung, ob er Tierisches konsumieren möchte/sollte noch gar nicht allein treffen kann. Nur weil es viele machen ist es lange nicht richtig. Leider muss man im Alltag immernoch um extrem viele Situationen kämpfen, um sein Kind (wenigstens) vegetarisch zu ernähren, z.B. bei der Tagesmutter. Ich überlege ernsthaft meinem gesunden Kind diverse imaginäre Lebensmittelallergien anzuhängen, damit es nicht irgendwelche Fruchtjoghurts oder Kinderkakaos oder *würg* Schweinegulasch zu Mittag bekommt. Wieso kommt eigentlich keiner in diesen Großküchen mal auf die Idee simple Gemüsegerichte ohne dieses Milchpulverglutamathefeextraktglukosesirupgedöns zu kochen? (Was, ihr Kind soll nur die Beilagen essen?!) Ach, das ist manchmal allet so anschtrengnnnnd….

  9. steph Februar 1, 2013 um 23:57 #

    erstmal muss ich mich ne runde wegschmeißen über den text. und dann: ja, ich hab schiss mein kind vegan zu ernähren. ich wechsel immer vollmilch und so dinkeldrink etc., weil ich angst hab, dass tobolino ne mangenerscheinung kriegt. ich selbst lebe auch nur vegetarisch, nicht vegan, habe aber t. ewig lange vegan ernährt, so lange ich noch gestillt habe. mach ich nicht mehr. hast du nie bock auf wein und weggehen und ne kippe? das waren meine gründe für’s abstillen nach nem knappen jahr… denkste, das ist okay, dem immer nur so getreidemilchzeugs zu geben und gar keine milch?

    • Wortmutter Februar 4, 2013 um 08:33 #

      Is voll ok. Gesundheitlich sogar empfehlenswerter als Kuhmilch.

      Christiane, was meinst Du mit „mit vielen Zusatzprodukten nachhelfen“?

      • steph Februar 4, 2013 um 09:19 #

        weshalb sagt denn der arzt, das kind müsste 200ml milch am tag trinken? also ich meine, was soll in der milch sein, dass kinder die brauchen? (ich könnte mich natürlich auch einlesen, aber du scheinst ja plan zu haben. danke!)

      • Wortmutter Februar 4, 2013 um 14:36 #

        Oh warum solche Empfehlungen ausgesprochen werden, das könnte jetzt sehr ausufernd und fernab vom Thema werden. Der Klassiker wenn es um Milch geht ist Calcium. Da Ärzte im Studium mit Ernährung quasi nichts zu tun haben sind sie auf dem Gebiet keine Experten wenn sie sich nicht später aus eigenem Antrieb weiterbilden. Unser Kinderarzt hat uns das offen gesagt nachdem er Bedenken der veganen Ernährung unseres Sohnes ggü geäußert hat, ein paar Nährstoffe und ihre Vorkommnisse abgeklopft hat und festgestellt hat, dass ich das besser weiß als er.
        Was Calcium angeht- Sesam! Sesam ist das calciumreichste Lebensmittel der Welt. Dazu Mandeln, Tofu,…
        Alles auch ohne Tier möglich.

      • steph Februar 4, 2013 um 14:45 #

        oh vielen dank! dann setz ich mich damit jetzt noch mal bisschen auseinander und lass die blöde kuhmilch weg. cool.

      • ECObabe Februar 4, 2013 um 20:54 #

        Schau mal hier: http://www.vegane-beratung.com/Calcium.html
        Oder, etwas politischer, hier: http://vegan.de/foren/read.php?152,327657,328329
        Gerne auch hier: http://www.vegane-gesellschaft.org/ernahrung

        Tatsache ist: Milch ist als Calziumlieferant denkbarst ungeeignet, weil sie gleichzeitig so gut wie ebensoviel Phosphat enthält, dass die Kalziumaufnahme im menschlichen Körper blockiert. Und das ist nur einer von etwa zwanzig Gründen, warum Milch für Babies und Kleinkinder nicht nur nicht sein muss, sondern schlicht schädlich ist. Und da sind die tierschützerischen Argumente noch NICHT mitgezählt. Du tust Deinem Schnurps mit Milch einfach keinen Gefallen, ganz egal, obs ethisch vertretbar ist oder nicht.

    • ECObabe Februar 4, 2013 um 21:05 #

      Getreidemilchzeuxsantwort: Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, voll & ganz okay. Siehe oben. Wird Dich ungefähr ’ne halbe Stunde Lesezeit kosten und Du weißt genug, um völlig beruhigt nie wieder Milch zu geben. Der Schnurps hat nie Milch bekommen; die nicht veganen Sachen bei uns waren Eier (bei denen die männlichen Küken überleben durften), Honig und Schafskäse. Schnüff. Mann, lieb ich Feta. Leider kein ausreichender Grund, ihn zu essen. Der Schnurps hat nie auch nur eine Mangelerscheinung gehabt. In zwei Jahren war er zweimal krank, jeweils zwei Tage lang. Super wichtig ist halt: Raus an die frische Luft. Nur so kann Vitamin D gebildet werden.

      Hm, Bock auf Wein, Ausgehen und ’ne Kippe… die Sache ist halt die: Habe noch nie geraucht und trinken – ich mag guten Wein, aber ich vermisse ihn nicht und für Trinken um des Effektes willen hab‘ ich irgendwie nach meinen Zwanzigern keine Zeit mehr für gehabt, weil ich die weltschlimmsten Kater nach ziemlich wenig Geglucker kriege (so LasstMichSterbenEsKannNurBesserSeinAlsDasHier-Nummern). Und Ausgehen ohne ist ja kein Problem. Aber: Es ist ultrawichtig, dass Frau das tut, womit sie im Reinen ist. Widerwillig gegebene Milch kann keine gute Energie bergen, da kannste mir erzählen, waste willst.

      • steph Februar 4, 2013 um 23:07 #

        vielen dank für die links!!! ich glaube, die milch ist ihm eh nicht gut bekommen und ihr habt meine bedenken zerstreut. hab mich heut gleich mal mit getreidezeux eingedeckt.
        was das abstillen angeht: es war tatsächlich so, dass ich plötzlich so gar keinen bock mehr drauf hatte. und er schien auch soweit zu sein, zumindest hab ich einfach aufgehört und er hat nie mehr danach verlangt. da muss wahrscheinlich jeder sein timing finden.

  10. wortmutter Februar 4, 2013 um 21:51 #

    Darf ich mich hier gaaaanz vorstichtig zum rausgehen und Vitamin D melden? Das reicht nicht. Nicht für uns. Nicht in unseren Breitengraden. Das ist extrem veraltet. Und 80%(!!!) aller Deutschen leiden an VitaminD Mangel.
    Und da gibts auch wieder ne Schleife zum Kalzium. Ein Vitamin D Mangel hemmt die Kalzium Aufnahme.

    • ECObabe Februar 6, 2013 um 13:21 #

      Stimmt – überhaupt ist es EXTREM wichtig, alle Vitamine, Mineralstoffe und eh alle Spurenelemente immer in ihrer Wechselswirkung zu betrachten. Hm, was die Vitamin D Bildung angeht, scheiden sich die Gemüter immer noch. Ich präzisiere deshalb: Zwischen Oktober und März steht die Sonne in unseren Breitengeraden einfach zu tief, um die nötige UV-Strahlung abzugeben. Daher leben wir vom Vitamin D Speicher in unseren Fettdepots, die zum Frühjahr hin immer mehr abnehmen – deshalb auch die vielen Grippe etc. Erkrankungen im Februar und März. Die Schnurpse haben natürlich nur minimale Speicher, deshalb gebe ich ab Januar bis April Vitamin D so alle vier Tage oder wenn mein Bauch es mir sagt. Aber rausgejagt wird der Kleine natürlich dennoch, mindestens 1 Stunde am Tag. Auch die winzigste Winzline mögen gerne auf Balkonien oder der Terrasse ratzen im Winter, kuschelig eingewickelt natürlich. In der Schwangerschaft ist Vitamin D superwichtig, sonst kommen die Schnurpse schon mit einem Mangel zur Welt.

      • Wortmutter Februar 7, 2013 um 21:18 #

        Klar man findet immer zu jedem Punkt verschiedene Aussagen. Ich kann nur raten es mal testen zu lassen. Ich sage es reicht nicht im Sommer aufzutanken und dann vom Speicher zu leben. Woher kämen sonst die 80%? Ich hab das meiner Familie ans Herz gelegt und sowohl meine Mutter als auch meine Schwester haben einen Mangel diagnostiziert bekommen. Meine Mutter ist extrem viel draußen, ist schnell braun, bekommt definitiv viel Sonne ab… Wir, hier, sollten supplementieren in den Wintermonaten.

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