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Ökobestromt, Tränenumflort oder: Schreiben auf Befehl.

19 Sep

Schnurps ist erkältet. Mit Rotznase, völligst unbekanntem Genöle, tränenumflorten Rotaugen, die ganze Nummer. Kenn ich ja garnicht, ich Verwöhnte. Mein Herz!!!!! Die Nacht habe ich im Schneidersitz verbracht, da Schnurps in keiner anderen Position zu schlummern bereit war als in meinem Schoss. Schon wieder eine Drittkarriere ausgeschlossen: Zen-Mönchin werd I net mehr, Damen & Herren. Meine parentattachten Beine fühlen sich nicht mehr sehr attached an, sondern eher wie gallertartige Fortwüchse unbekannter Herkunft.

Habe das Vatatier heute morgen mit der Mission losgeschickt, sein Monatselterngeld in ein elektrisches Fieberthermometer zu investieren. Und das mir, die niiiiieeee neue Elektrogeräte kauft. Aber dem heulenden Schnurps auch noch was Kaltes, Langes in den Anus rammen ging garnicht klar. Ansonsten: Jede Stunde einen kochenden Liter Kamillentee mit 1 Teelöffel Salz zum Verdunsten reinstellen, Kochsalzlösung in die Nase pipettieren, zu MusicForYourDiningPleasure (aka Jack Johnson) durch die Räume schunkeln, und warten obs besser wird ohne Plazentaglobuli. Jetzt gerade sind Schnurps und Vatatier unter grau verhangenem Himmel spazieren, aber ich ahne, lang wirds nicht, deshalb fasse ich den Rest kurz.

Vom 17. – 24.09. ist ÖKOSTROM-WECHSELWOCHE !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und weil ich da ja voll dafür bin, hier mein Angebot an Euch.

Jede(r) der/die bis zum 31. Dezember 2011 (ja,ja soooo großzügig bin ich) zu Ökostrom wechselt, darf sich bei mir einen Text zu einem Thema in einem Stil seiner/ihrer Wahl wünschen – natürlich muss es was mit Schurpsen zu tun haben, ist ja klar, aber ansonsten: Surprise me!

Alles, was Ihr tun müsst: Anbieter wechseln, einen Kommentar zu diesem Text schreiben, in dem Ihr kurz erzählt, zu wem Ihr gewechselt seid und warum und Euren Textwunsch äussern.

Und wenns nur ein einziger WechselMensch wird, wär‘ ich schon glücklich.

Elektrosmog

18 Sep

Keine appetitanregende Überschrift diesmal, sondern ein geradeaussiger Titel, damit auch noch der tüddeligste Suchmaschinencrawler ihn kapiert. Denn dies ist ein wichtiges, immer eklatanter werdendes Thema, dass sich einer dichten Dornenhecke wuchernder Mobilfunk-Lobbyarbeit gegenüber findet und es in Folge dessen nicht leicht hat, unbeschädigt der hypochondrischen Esoecke zu entfliehen, in die eben diese es gerne drängen möchte.

Ich bin von der schädlichen Auswirkung von Elektrosmog auf Menschen & im Speziellen auf Babys überzeugt. Ich glaube, dass Elektrosmog essenzielle Entwicklungsprozesse im Winzlingen verlangsamt, unterbricht oder ganz unterbindet. Wir, die Elterngeneration, hatten dieses Problem aufgrund der extrem minimierten Quellen (kein WLAN, wenig Handys, ältere, ungefährlichere kabellose Telefone etc.) noch nicht und konnten deshalb auch keine Intuition für seine Relevanz entwickeln.

Ich kann das Thema hier nicht ausführlich (Platzmangel) und ausgewogen (Kompetenzmangel) beleuchten. Ich kann nur dafür sensibilisieren. Schaut einfach hier vorbei für eine gute Einführung in die Thematik, hier für eine aktuelle wissenschaftliche (und ich meine wissenschaftlich im strengen Sinn) Studie  und hier für sehr gute Liste vieler simpler, effektiver Schritte zur Vermeidung von Elektrosmog im Kinderzimmer. Wenn Ihr wenig Zeit habt, lest nur die letzte und werdet aktiv. Es kostet nicht viel Zeit und gar kein Geld. Sollte sich (wie bei so Vielem) in zehn Jahren die Schädlichkeit von elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Strahlung für Kinder zweifelsfrei herausstellen, werdet Ihr glücklich sein, etwas getan zu haben.

Zusätzlich zum dort Beschriebenen haben wir nach eingehender Lektüre und dem hier gezeigten Messwertevergleich kleine Käfige gebaut, die wir für alle Trafos bzw. für aufgrund von Dringlichkeit angeschaltete Handies im Kinderzimmer und auf Reisen benutzen.

Schlichtes System: Rettungsdecke auseinanderschneiden, den Trafo der Computer oder das Handy in Kartoffelkörbchen legen, die Trafokabel durch die Lücken ziehen, das Körbchen möglichst lückenlos mit der Rettungsdecke umwickeln und festkleben.

Problem:  Rettungsdecken sind alubedampft, und über die Umweltschädlichkeit des Abbaus von Aluminium brauche ich ja wahrscheinlich nichts zu sagen – wer mag, beginne hier mit dem Lesen darüber. Wie so oft, befinden wir uns in dem Dilemma: Individueller Winzlingsschutz versus Erhalt des Planeten. Grässlich. Aber ich bin ein Muttertier.

Wieso, Weshalb, Warum

5 Sep

Mit dreizehn habe ich den französischen Philosophen Descartes entdeckt (den Königin Christina von Schweden morgens um vier zum Debattieren antreten liess, was den Langschläfer ruckzuck ins feuchte Grab gebracht hat. Erinnert mich irgendwie an das Vatatier. 😉 ).

Da sitzt sie, blutjung, neben sich ihre Geliebte, umgeben von alten Männern und lässt sich die Welt erklären.Mit vier Stunden Schlaf. Wahnsinn.

Damals fand ich das unglaublich faszinierend, diesen methodischen Zweifel, den er an Alles und Jedes anzulegen bereit war. Bis heute halte ich das für einen der Schlüssel der Weltverbesserung, das Radikale Hinterfragen.

Also Etwas mit der Überzeugung anzugehen, das nichts Drumherum selbstverständlich und unabänderlich ist. Das alles theoretisch auch ganz anders sein könnte. Mich dann zu fragen, warum es das eigentlich nicht ist. Und vor allem: Wer davon profitiert, dass die Dinge so sind, wie sie sind. Natürlich ist der glitschige Pfad zur Verschwörungstheorie nie weit von diesem gedanklichen Weg; und oft stosse ich beim Radikalen Hinterfragen auf Hintergründe und Verwurschtelungen (meist politischer & ökonomischer Natur), die ich erstmal nicht glauben möchte, weil sie einfach ein zu katastrophales Bild auf die Menscheit werfen. Aber es lohnt sich fast immer – ich habe schon spektakuläre Erfahrungen damit gemacht.

Deshalb lag es nahe, auch unsere ECObabesophie auf dem radikalen Hinterfragen zu gründen. Mal ein paar Beispiele. Wieso liegen Kinder eigentlich in Kinderwägen – in denen sie von ihren Müttern getrennt sind und, als wäre das nicht Strafe genug, auch noch nix von der Welt sehen? Wieso muss Kindergeschirr (einschließlich erster Flaschen und Tassen) immer aus Plastik sein, quasi aus Erdöl gewonnen, dass unseren Kinder eine unzerbrechliche WegWerfWelt vorgaukelt, in der zarte und behutsame Haptik nicht vonnöten ist? Wieso sollen Kinder in China von anderen, wundgescheuerten Kinderhänden zusammengeschusterte Kleidung tragen, wenn es zudem warm genug für ohne ist? Warum sollten wir unseren Kindern die Möglichkeit nehmen, mit zwei sagen zu können „Ich habe noch nie totes Tier gegegssen“, und sich erst dann bewusst dafür zu entscheiden – statt umgekehrt, wenn es unschuldstechnisch „zu spät“ ist? Warum sollte ich meines Kind frisch erblühtes Immunsystem in seinem ersten Lebensjahr mit fast ausgerotteten Krankheitserregern auf fremdem Eiweiß plus unkontrollierbaren Zusatzstoffen zumüllen, wenn es doch niemals mit diesen in Kontakt kommen wird? Warum sollte ich ihn nicht stillen, wenn er Lust darauf hat? Wer hat etwas davon? Mein Kind wohl nicht. Sondern: Die Kindersachenindustrie. Die Pharmaindustrie. Die Erdölindustrie. Die Nahrungsmittelindustrie. Ich muss wohl nicht weiter machen.

Es ist doch so: Kinder kommen mit allem auf die Welt, was sie brauchen, solange sie eine Familie haben, die auf ihre wahren Bedürfnisse reagiert. Lasst uns einfach alles hinterfragen, was uns zusätzlich als notwendig, normal, förderlich etc.pp.für unsere Babies vorgebetet wird.

Lasst uns fragen, ob tatsächlich primär unsere Kinder etwas davon haben, wenn wir diese Ratschläge annehmen, die fast immer einen potenziell grenzenlosen Konsum nach sich ziehen, statt vorhandene Ressourcen zu aktivieren. Oder ob wir nicht viel eher Anderen damit Gefallen tun, die wir nicht kennen und die in ihrem Handeln eigenmotiviert sind.

Ich bin eine Umweltsau.

3 Sep

Kennt Ihr  das, dass Dinge ausgesprochen werden müssen, um in ihrer ganzen Tragweite erkannt zu werden? Nach meinem letzten Beitrag habe ich mich miserabel gefühlt. Aus den dort genannten, produktspezifischen Gründen. Okay, denkt Ihr jetzt, irgendwo muss auch mal gut sein mit den Prinzipien. An ’nem Pisspott wird die Welt wohl nicht krepieren. Stimmt. Aber er ist exemplarisch für die Art von Ausnahmen, die ich mir eigentlich nicht mehr gestatten wollte, weil sie den Hang zum Inflationären haben.

Also habe ich nochmal recherchiert und bin bei diesem wunderbaren Shop eben auf das hier gestossen:

Ein kompostierbares Töpfchen.  Bei der Produktbeschreibung wird mir schon ganz warm ums Herz:

Dieses schlichte und umweltfreundliche Töpfchen wird aus Ernteabfällen, wie Bambusfaserresten und Spelzen von Reiskörnern, und biologisch abbaubarem Harz gefertigt. Es geizt auch nicht mit ergonomischen Vorzügen, denn das hohe Rückenteil bietet bei Gebrauch komfortablen Halt und der ausladende Spritzschutz leistet höchsten hygienischen Ansprüchen genüge.  Und wird es vom Kind nicht mehr benötigt, kann es im Garten ausgesetzt und bepflanzt werden und sich nach und nach biologisch abbauen – zur Freude von Kind und Umwelt.

Allerdings: Produktionsort China, in einem „spezialisierten Betrieb“. Weder „Fair Trade“ noch „Faire Produktion“. Jetzt will ich’s wissen. Ich werde gleich mal eine Mail aufsetzen und nachfragen. Und das Ding dann ausprobieren. I keep you informed.

Re-Using Workshop I: Die Plazenta. (Yummie.)

1 Sep

Von Anbeginn meiner Schwangerschaft habe ich mich darauf gefreut, meine Plazenta zu sehen…diese in mir gebildete, wahnwitzig intelligent designte Futterquelle, ein perfektes Beispiel für Selbstsuffizienz – gefundenes Fressen (naja, nicht ganz….siehe unten unter Auffuttern) für mich PermakulturFetischistin 😉

Ein bißchen war es auch der hübsche Gedanke, dass die Plazenta Schnurps‘ und mein erster gemeinsam gebackener Kuchen ist (das Plazentagewebe entstammt aus fetalen und mütterlichen Zellen) und ich Kuchenbacken und Verknuspern vor allem in Kindergesellschaft liebe.

Ist sie nicht wunderschön, diese Symbiose, die wir schwanger mit uns herumtragen?

(Image credit: Wei Hsu and Shang-Yi Chiu)

Und wer mal sehen möchte, wie Babes mit Plazenta noch dran ausschauen, besuche diese sehenswerte Webseite der Fotografin Stephanie Weigls und schaue sich unter „Erste Mahlzeit“ um. (Dort wird auch der Unterschied zwischen einer Raucher- und einer gesunden Plazenta glasklar. Erstere ist ein grauer, fester, kalkiger Stein, während letztere ein wohldurchbluteter, elastischer, fruchtbarer Kuchen ist. Ich werde mich niemals über die Süchte anderer Menschen erheben – wir haben sie alle, die einen subtiler als die anderen. Aber bitte, falls Es Euch irgendwie möglich ist: Raucht nicht während der Schangerschaft. Es macht die Versorgungssituation zur Hölle.)

In jedem Fall war ich total scharf darauf, mir das Wunderwerk anzuschauen. Und ich wusste gleich, dass ich sie keinesfalls einfach entsorgt haben möchte, sondern getrau meinen ECObabeesken Prinzipien auf jeden Fall weiter verwenden will. Dafür habe ich mich auf die Suche nach Re-using Möglichkeiten gemacht – die ich hier jetzt mal mit Euch teile.

Meine war ja eine Wassergeburt im Geburtshaus (dazu an anderer Stelle mehr), und so habe ich meiner Hebamme schon in den Vorgesprächen gesagt, dass ich die Plazenta unbedingt sehen möchte, wenn sie rausflutscht, und dann auch mitnehmen. Es gibt noch andere Möglichkeiten – zu denen komme ich gleich. Zunächst mal: Das Rausglibbern heißt nicht umsonst „Nachgeburt“. Nachdem der Schnurps draußen war, hat sich alles durchflutendes Gefühl der Erleichterung breit gemacht – aber ich habe auch ganz eindeutig gefühlt, dass ich noch nicht leer war. Es erfordert noch mal ein bißchen Arbeit, die Plazenta rauszukatapultieren – in einem Moment, wo Du einfach nur mit Deinem Baby und Deinem Partner kuscheln willst und NIIIIIIIIIIEEEEEEEEEE wieder pressen. Aber dann geht es eigentlich ganz schnell – und dass Gefühl der Erleichterung hinterher ist GÖTTLICH.

Soooo…und hier mal all das Schöne, was man mit der P. anstellen kann…

1. Einpflanzen

Ich werde unsere Plazenta wohl unter einem Ginkobaum einpflanzen. Lauter Leute nehmen anscheinend auch den passenden Baum des keltischen Baumhoroskopes, das wiederum eine Erfindung vom Dichter Robert Graves/ Robert von Ranke-Graves plus einer französischen Journalistin der Marie Claire ist – geht doch nix über ein bißchen Eso-Bashing an lauen Sommernächten 😉

Mir geht’s um das Spürbarmachen organischer Kreisläufe – Schau, werde ich dem Schnurps sagen können, in diesen Baum ist eingegangen, was Du erschaffen hast; in jedem kleinen Blatt sitzt ein Stück von Dir… Bei uns wirds dazu eine kleine Zeremonie geben, die an die Stelle einer Taufe tritt. Wer aber bis in die letzte Pore Abstand genommen hat von jeder Idee des Privateigentums – auch im Wald kann mans vergraben und dabei schön feiern! Besonders liebevoll finde ich auch eine Baumparty mit älter gewordenen Schnurpsen – teil der ÖkoBildung… Ihr seht schon, ganz entschieden bin ich noch nicht – deshalb wartet die Plazenta in der Tiefkühltruhe. Ich habe sie gestern rausgeholt und mal fotografiert:

Was fällt Euch auf? Genau: Plastiktüten. Fragt lieber nicht 😉 Nachdem Schnurps ja mit Überschallgeschwindkeit ins Hier & Jetzt rüber rutschen wollte, hab‘ ich Dösel die Tupperwaredose komplett vergessen einzupacken. Also: Direkt mit in den allzeit bereit stehenden Koffer (den ich natürlich auch nicht gepackt hatte) damit, was ein braves NachhaltigkeitsMütterchen sein will.

2. Einmachen

Die Plazenta ist einfach eine Wahnsinnsquelle wirksamer,  nebenwirkungsfreier Medikamente. Wenn’s Euch interessiert, lest mal Cornelia Ennings „Heilmittel aus Plazenta“  (ich besprech’s nochmal genauer im Babebooksbereich – reinlesen könnt Ihr hier):

Wieder eins von diesen wohl recherchierten, vor Wissen strotzenden Bücher, die in völligst verständlich geschriebener Sprache die Augen öffnen für ein Universum alternativen Heilens.

Die bekannteste Form der Plazentamedikamente sind Globuli, die innerhalb der Homöopathie zu den Sarkosen  zählen – Wirkstoffe, deren Ausgangsmaterial aus Stoffwechselprodukten des Patienten selber stammt. Bekannter allerdings ist der Begriff Auto-Nosoden.

In meinem Geburtshaus wird sich vor Ort um das Einschicken von Plazenta zur Herstellung des Globuli gekümmert – einfach mal nachfragen! Ansonsten könnt Ihr das auch selbst übernehmen. Infos dazu gibt es zum Beispiel hier und hier.

3. Dranlassen

Eine der Riesenmotivationen für diese Seite sind meine eigenen „Hätte ich das mal vorher gewusst“-Erfahrungen. Viele der wunderschönen Dinge rund um Geburt und alles kommende kannte ich einfach nicht.

Leider gehört dazu auch die Lotusgeburt. Dabei wird der neugeboreneSchnurps nicht von der Plazenta getrennt – sprich, die Nabelschnur plus P. bleiben so lange dran, bis sie nach 3 bis 10 Tagen selbst abfällt. Kennt Ihr das, wenn Ihr etwas vorher Unbekanntes lest/ hört und es macht sofort Peng – wie in: Klar, das macht absolut Sinn, wieso um alles in der Welt bin ich da nicht selber drauf gekommen? So war’s bei mir mit der Lotusgeburt. Auf der tollen Attachment Parenting.de findet Ihr eine schöne Zusammenfassung der Idee plus mehr Gründe, warum – und hier einen interessanten Bericht einer Frauenärztin aus medizinischer Sicht … mit super Bildern einer marinierten Plazenta, grins. Ausdrucken und mit ins Krankenhaus nehmen, falls die Ärzte dort fickelig werden!!!

Wer es wirklich vorhat, und Englisch liest, sollte sich „Lotus Birth“ von Shivam Rachana  antiquarisch besorgen:

4. Auffuttern

Für mich war das Nix. Fühlte sich irgendwie nicht richtig an – könnte eventuell an meinem Veganertum liegen… Sollte ja schließlich roh und direkt nach der Geburt sein. Allerdings – hätte ich starke Nachblutungen, ich würde es sofort tun. Und außerdem:  Sag niemals Nie.

5. Spenden

Geht in einigen Krankenhäusern auch. Nachfragen! Die Plazenta wird dann zur Herstellung diagnostischer Verfahren genutzt. Natürlich unterstützt Ihr damit die Pharmaindustrie, aber andererseits tut Ihr Menschen was Gutes…muss halt jeder selbser wissen.

In jedem Fall gilt:

  • Vorher rechtzeitig informieren, um alle Vorbereitungen treffen zu können.
  • Den an der Geburt Beteiligten vorher sagen, was Ihr mit der Plazenta vorhabt. Vor allem die Begleitperson in die Benutzung der Beförderungsmittel einweihen.
  • An alle notwendigen Aufbewahrungsbehältnisse denken und sie rechtzeitig einpacken. Bei Lotusgeburten im Wasser haben sich schwimmende Container bewährt, falls Ihr noch ein bißchen im Bottich bleiben wollt und plantschen 😉
  • Zuhause in der Aufregung nicht vergessen, P. ins Tiefkühlfach zu verfrachten.
  • Euren Partner bitten, den Versand für die Sarkosenherstellung zu übernehmen – Ihr selbst werdet direkt nach der Geburt anderes im Kopf und an den Möpsen haben.