Wie seht Ihr das?

Es gibt Fragen rund um den Schnurps, die habe ich für mich selbst zufriedenstellend beantwortet. Was nicht heißt, dass ein Zurückrudern unmöglich wäre. Aber die Praktiken, die aus diesen Antworten erwachsen sind, machen meinen Sohn glücklich, im tiefen Sinne. Und das ist das entscheidende Kriterium.

Und dann gibt es Fragen, die sind offen. Weil ich noch nicht genug recherchiert habe. Oder weil meine Recherche mich nicht an den Punkt geführt hat, an dem mein Bauchgefühl einsetzt und mir die Antworten liefert. Diese Fragen stelle ich hier ein, berichte über die Fortschritte bei ihrer Beantwortung und verlinke verwandte Artikel.

Ich würde mich sehr, SEHR freuen, dazu Feedback zu bekommen.

1. Impfen – Ja oder Nein? Und wenn ja, dann wann und welche Impfungen? Und vor allem: WARUM?

2.Wieder Vegan werden, obwohl ich noch stille (und kein Ende in Sicht ist)  – Ja oder Nein?

Hier gibt’s einen ganz interessanten Link, wenn auch (scheint mir)nicht mehr ganz aktuell.

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9 Antworten to “Wie seht Ihr das?”

  1. Chris Januar 13, 2012 um 00:13 #

    Hi.
    Also Du fragst hier nach Impfung und Veganer-Präferenz. Tipps erwünscht? Bittesehr:
    Impfungen -> ja!!
    Veganer -> nein!!

    Impfungen: sind sehr wichtig, um das Kind schon von Beginn an gegen die üblichen Verdächtigen im nahen Luftraum zu schützen. Mit vielen Erregern kommen wir als Erwachsenen gar nicht mehr in Berührung. Dies auch, weil wir -Kaum Dreck essen -Nicht alles in Mund nehmen -Nicht auf 10cm überm Erdboden rumkrabbeln -Nicht mit allen Arten von Tierchen auf Schmusekurs gehn etc. Kinder tun dies, und das alles beinahe ohne Immunsystem, bzw. ohne ausgereiftes I.s. Aus medizinischer Sicht kann ich Dir sagen: Wenn sich das Kleine auch nur einen einzigen der (einige Dutzend) üblichen Erreger z.B. von einem Tier einfängt, dann kann (im Extremfall) seine Lunge/Herz/Knochenmark etc. tatsächlich auf Lebzeiten geschädigt sein. Viele Bakterien und Viren bilden auch „Reservoirs“ im Menschen und sind nach Erstinfektion auf Lebzeiten z.B. im Nervensystem präsent, um dann und wann erneut einen invasiven Schub auszulösen. Es sei denn, das (beimpfte) Immunsystem tilgt sie gleich nach dem ersten Kontakt :). Und leider: Heute, wo alle Welt rumreist, kriegen wir oft wieder Erreger, welche in West-Europa längst ausgerottet waren. Kurz -> Impfen lohnt sich (Ausnahmen: Impfstoffe, welche z.B. zu akuten allergischen Reaktionen führen. Aber hierzu gibts meist Alternativen).

    Veganer: Mich störts auch sehr, dass die Tierchen so schlecht behandelt werden, echt! Und Fische…naja, sind das keine Tiere? Nur leider hat sich unser Körper evolutionsbedingt physiologisch und anatomisch auf menschliche „Durchschnittsnahrung“ eingestellt. Hätten wir das Verdauungssystem einer Kuh könnten wir Gras und andere Herbiden essen und alles wäre ok. Schön wärs… Aber wir brauchen halt eben unsere essentiellen Aminosäuren, Fettsäuren und Vitamine. Vegetarische Ernährung halte ich u.U. für machbar, die Inder u.ä. kriegen das ja auch hin. Aber vegane Ernährung birgt zu viele Risiken der Unterversorgung. Hier wäre eine derart rechnerische Nährstoff-Versorgung nötig, dass dies momentan noch nicht machbar ist. Die Risiken der Unterversorgung sind v.a. für Kinder enorm. Herrscht für einige Wochen oder Monate ein Mangel an diesen oder jenen Spurenelementen ist die organische Entwicklung bereits stark betroffen. Dies zu riskieren wäre echt gewagt.

    So, ich hoffe, das hilft Dir bei der Entscheidungsfindung ;).

    Liebe Grüsse
    Chris

    PS: Kapitel 6 des Ernährungsberichtes (siehe Weblink)

  2. Christin Februar 1, 2012 um 20:06 #

    Mein Bauchgefühl sagt mir:
    Impfen: Nein
    Fühlt sich für mich einfach nicht richtig an, dieses kleine, perfekte Wesen mit aluminium und sonstiges-haltiger Substanz zu spritzen. Sie soll auch die Chance haben, starke Abwehrkräfte aufzubauen. Ich hatte die ganzen Kinderkrankheiten, gegen die heute geimpft wird. Wer heute Kind ist, hat vor lauter Durchimpfung und Sterilität in unserer Gesellschaft ja kaum noch die Möglichkeit, ein starkes Immunsystem aufzubauen.
    Ich fand das Buch ,,Impfen pro & contra“ von Martin Hirte sehr hilfreich.
    Vegan: Ja
    Gut, ich war schon vor der Schwangerschaft vegan. Wie das jetzt mit der Freisetzung angesammelter Giftstoofe bei dir wäre, kann ich nicht sagen, aber eine langsame Umstellung wäre sicher machbar, könnte ich mir vorstellen.

  3. Linda Februar 28, 2012 um 23:00 #

    Guten Abend!
    Als ich, heute auf deinen Blog gestoßen, deine „Me&My Ecobabesophie“ las und an entsprechender Stelle noch nicht angekommen war, fragte ich mich ob Du wohl Veganerin seist.
    Aussagen wie „Ich bin überzeugt davon, dass unsere Welt, die so kurz vor dem ökologischen und ökonomischen Abgrund steht, kleine Menschen braucht, die behutsam und mitfühlender an sie herantreten. “
    oder „…weil ich meinem Kind ein Leben im Einklang mit sich selbst, uns und der Natur schenken möchte.“ haben für mich als einzig logische Konsequenz ein veganes Leben.
    Respekt vor und Schutz der Umwelt funktioniert nicht mit zeitgleichem Konsum tierischer Produkte.
    Tiefe Liebe und Mitgefühl zu unserem Planeten und allen Lebenwesen geht nicht zusammen mit Tierausbeutung und Tierleid.
    Bsonders Kindern, so rein und unverpestet und voller Empathie, tiersiche Produkte einzuverleiben empfinde ich persönlich als „Missbrauch.
    Ich bin überzeugt, dass ein jedes Kind, wenn es nicht abgestumpft wird, so voller Liebe und Empathie ist, dass es nie auf die Idee kommen würde Tiere zu essen.
    Der langen Rede kurzer Sinn:
    Meine Meinung, mein Bauchgefühl zum vegan sein-ein ganz klares und überdeutliches JA!!!
    Um vielleicht letzte Zweifel aus dem Weg zu räumen und um sich des Wissens anderer zu bemächtigen, ein paar Buchtipps-
    Vielleicht sind die Klassiker bekannt?
    -Vegan von Kath Clements
    -Vegane Ernährung von Dr. Gill Langley
    – Complete Idiot’s Guide for Vegan eating for Kids

  4. Mona März 15, 2012 um 21:42 #

    Impfen: JEIN 🙂
    Mein Lorenz ist 6 Monate und ungeimpft… Wenn er dann über ein Jahr alt ist, bekommt er „Polio, Dipthterie, Tetanus“
    Seine Kinderkrankheiten wird und soll er (durch)leben… Ich denke diese sind wichtig für seine physische Immunität und für seinen psychischen Reifeprozess.
    Liebe Grüße

  5. Silke Mai 3, 2012 um 08:07 #

    Hi,
    Hier meine Überzeugung:

    Impfen: NEIN, und zwar u.a. aus den oben bereits genannten Gründen bzgl. der Inhaltsstoffe. Ergänzend dazu seien noch Quecksilber, Fomaldehyd, genmanipulierte Zellen, Nanopartikel die die Blut-Hirn-Schranke überwinden, genannt, und dass die Erreger auf Hühnereiern und Schweinenieren gezüchtet werden. Außerdem wurde die Wirksamkeit nie bewiesen sondern immer nur von der gängigen wisssenschaftlichen Meinung gesprochen. Und Statistiken kann jeder in seinem Sinne manipulieren. Es ist ein Geschäft mit der Angst, und ängstliche Menschen sind leicht zu steuern und zu manipulieren… Es ist ohne Worte was da ein Rattenschwanz dranhängt, wenn man einmal ein Eckchen gelupft hat. Ich empfehle das Buch „Impfungen: Immunschwäche und plötzlicher Kindstod“ von Viera Scheibner
    Mir flößen die Gefahren/Nebenwirkungen von Impfungen mehr Angst ein als die Krankheit gegen die geimpft wird.
    Das war jetzt nur ne Kurzfassung… Uff, das Thema ist so komplex, dass mir manchmal mein Stillköpfchen platzt 😉

    VEGAN: Kann ich nix zu sagen, ich esse zu gerne Fleisch :-P. Allerdings versuche ich es Bioerzeugernah zu kaufen.

  6. Anna August 21, 2012 um 19:50 #

    Meine Meinung;

    Impfen: Ja. Halt ich für sehr wichtig. Ich kann nicht nachvollziehen, warum mein Kind eine Krankheit durchmachen sollte, bei denen es bleibende Schäden erhalten oder sogar sterben kann – von den Schmerzen und anderen Auswirkungen ganz zu schweigen. Und von „Oh mein Gott, die böse Pharmaindustrie, eine vollkommene Verschwörung!“ halt ich eh nichts.

    Vegan: hat sich eh schon erledigt, oder? (Ich hab jetzt grad nur deinen letzten Post gelesen, mit den veganen Muffins.) Würd ich jetzt nicht für ein Problem halten, wenn du’s hinbekommst (ich hab immer wieder vegetarisch-Rückfälle ;)).

    • ECObabe August 21, 2012 um 21:33 #

      Vegan – hm, hat sich nur bedingt erledigt, denn immerhin habe ich mich nicht getraut, vegan schwanger zu sein und den Schnurps im ersten Jahr vegan zu ernähren. Und auch jetzt kreigt er noch ein Ei in der Woche (klar, vom auch-Hähnchen-am-Leben-lassenden Demeterhof), weil ich irgendwie das Gefühl habe, er bräuchte es.

      Zum Impfen: Das ist interessant – abgesehen von Verschwörungstheoretikern, hat Dich keines der Gegenargumente je nachdenklich gemacht?

      • Ina September 6, 2012 um 11:12 #

        Impfen: Ja!
        Wir haben mit einem Jahr gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Keuchhusten und Masern impfen lassen. Keuchhusten da hatten wir leider keine Wahl, das war durch den Impfstoff vorgegeben. Diphtherie, Tetanus und Polio sind so die Klassiker der vermeidbaren Kinderkrankheiten bei denen es die Impfung auch schon seit einigen Jahren gibt und die wenig Nebenwirkungen zeigen. Genauso bei Masern, da gibt es sehr viele unschöne Begleiterscheinungen die zu einem gewissen Prozentsatz(z.T.10%) auftreten, die ich einfach so gut wie möglich ausschließen will. Ein wichtiger Punkt für uns war noch der „Herdenschutz“, bei uns in der Gegend sind einige wenige Kinder, die nicht geimpft werden können, mit denen wir engen Kontakt haben und für die eine der oben genannten Sachen sehr übel wäre (Kinder mit Herzkrankheiten, Autoimmunsachen,…)Später kommen irgendwann noch Mumps (fies für kleine Jungs) und Röteln(fies wenn Kind schwanger ist{hoffentlich erst mit so 20-25 Jahren}, in Kontakt mit Schwangeren mit ungenügendem Rötelnschutz ist) dazu.
        Ansonsten waren unsere Richtlinien so wenig wie möglich, so spät wie möglich und so gesammelt wie möglich.

  7. andersalsartig Mai 10, 2013 um 08:41 #

    Also wir sind komplett vegan – auch unser Kleiner. Der isst fast ausschließlich roh. Und ist trotzdem etwas proper 😀 Voll gestillt bis 1,5 Jahre. Dann langsam angefangen mit Rohkost. Was soll ich sagen… Es läuft prima und mittlerweile haben sich alle anfänglichen Bedenken zerstreut. Unser Kleiner war ein Frühchen, ist mittlerweile (zumindest sprachlich) teilweise weiter als andere Kinder. Dass es nicht am Essen alleine liegt – klar, aber es spielt eine wesentliche Rolle 🙂

    Impfen: Ich war vor meiner Schwangerschaft im medizinischen Bereich (Gynäkologie) tätig und habe in der Zeit sehr sehr viele Nachforschungen zwecks Impfungen angestellt, da mir einiges spanisch vorkam. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es sich tatsächlich um eine Art Mafia handelt. Überall, ob das die WHO oder das RKI ist, ganz egal, bekommt man nahezu dieselbe Antwort. Für ein Referat habe ich dann die Abbildung eines Virus gebraucht. Wieder bei den bekannten Stellen nachgefragt, da es im Internet nichts gibt. Da kamen dann die wirklich interessanten Antworten. Allem Anschein nach gibt es Viren nicht. Natürlich habe ich einige Nachforschungen mehr angestellt, für uns kam ich zu dem Schluss dass Impfen absolut schädlich und vor allem gefährlich ist. Es wird lediglich ANGENOMMEN es gäbe Viren, einfach mal das RKI darauf ansprechen 😀

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