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Sandwichmeditation

11 Mai

Hm…könnte mich über ein veganes Clubsandwich monumentalen Ausmaßes gebeugt meinen, morgens um 4:00, im verzweifelten Versuch, die nötigen Kalorien zu schnell anzufressen  wie der Winzling sie vernuckelt.  Meint es aber nicht…obwohl, jetzt, wo ichs so schreibe…

Back to the Topic.  Über 3-Monatskoliken an anderer Stelle mehr.  Der Meinige ist eigentlich nicht monumental davon geplagt,  dafür aber regelmäßig morgens um 05:30 Uhr nach dem ersten morgendlichen Geschlemme. Wenn ich also noch im Vertikalkoma dahinvegitiere.  Die ersten Wochen hab‘ ich ihn dann im Fliegergriff durchs Gelände geschleppt – oder, wenn garnix mehr ging, den Vater hochgezwungen.

Aber dann, eines Morgens, kam mir die Erleuchtung. Die mich wieder mal gelehrt hat, das Problem in seine Einzelteile zu zerdröseln, um es dann von hinten zu überwältigen.  Dachte mir also, ICH will liegenbleiben und noch ein bißchen dösen. Der Schnurps hingegen braucht Bäuchleinmassage (=Fliegergriff) und Ablenkung (=Rumgerenne).

Lange Rede, kurzer Sinn: Habe mir das kleine Wesen bei leicht erhöhtem Liegen auf den Bauch gepackt (=Nähe zum Herzen=kuschelig), und angefangen, ganz tief in meinen Bauch ein- und quasi in seinen auszuatmen – sprich, meinen Bauch so nach außen zu wölben, dass er damit den geplagten des Winzlings massiert. Gleichzeitig kriegt er meinen kleinen Finger (Innenseite nach oben) zum Nuckeln. Achtung: Nägel gaaaanz kurz. Und ich kann die Augen schließen und vor mich hin meditieren, ein Zustand, der durch die tiefe Atmung außerordentlich begünstigt wird.

Klappt in 7 von 10 Fällen. Und wenn nicht, gehts halt ans Getigere.

Und welche Tricks habt Ihr so auf Lager?